Sonntag, 30. November 2014

Langsam legt sich der Nebel über die Stadt. Dunkel ist es schon lange aber das spielt eigentlich keine Rolle. Wir haben nicht mitbekommen wie es hell geworden ist, und auch nicht wie es dunkel geworden ist. Wir lebten in den Tag hinein und waren das Licht des anderen. Du neben mir, über mir, bei mir, eben an meiner Seite. Es war unser Wochenende und jetzt ist es vorbei. Hast du alles? Und dann fällt die Tür zu. Zwei Züge, zwei Richtungen, zwei Menschen mit Gepäck. 
Das einzige was mich beruhigt ist, dass es am Freitag wieder zwei Züge sind, in die selbe Richtung. Dann bist wieder du neben mir und nicht mein Handy und dein tshirt. Dann sind es wieder du und ich, neben einander, zusammen. Nur wir Beide -und der Rest kann kommen. 

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